Noch einmal schlafen bis zur großen Eröffnung!

Noch einmal schlafen bis zur großen Eröffnung!

Donnerstag, den 18. Dezember 2014 um 20:00

Am Anfang war eine Idee, die Idee, eine stillgelegte Eisenbahnstrecke quer durch die Stadt in einen Fuß-, Rad- und Skateweg zu verwandeln – fast ein Jahrzehnt ist seitdem vergangen. Morgen um 14 Uhr werden WUPPERTALBEWEGUNG e.V. und Stadtverwaltung in Anwesenheit von NRW-Städtebauminister Michael Groschek und Staatssekretär Gunther Adler die Nordbahntrasse im Bereich des Bahnhofs Wichlinghausen offiziell einweihen.

P1180608
Am Wichlinghauser Bahnhof werden morgen etwa 1.000 Besucher erwartet.

Wir freuen uns, Sie nun einzuladen, sich von der Umsetzung dieser Idee in erlebbare Realität selbst zu überzeugen. Gemeinsam möchten wir feiern, was bürgerschaftliches Engagement sowie großzügige Förderung durch Bund, Land Nordrhein-Westfalen und viele Sponsoren erreicht haben.

Programm

  • 12 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Wichlinghausen
  • 13 Uhr: Baumpflanzaktion mit Moscheegemeinden auf dem Gelände der Wichernkapelle
  • 14 Uhr: Offizielle Einweihung der Nordbahntrasse
  • 15 Uhr: Gemeinsame Fahrradtour entlang der Trasse
In der WDR Lokalzeit Bergisches Land von heute warf Redakteur Lutz Polanz einen spannenden Blick zurück auf den Werdegang und die Perspektiven des Projekts Nordbahntrasse. Studiogast war Carsten Gerhardt, Vorsitzender der WUPPERTALBEWEGUNG.

Unsere Facebook-Fans zeigen sich angesichts der bevorstehenden Eröffnung euphorisch: »Die Trasse macht Wuppertal lebenswerter«, meint ein Nutzer. »Wuppertal schreibt Geschichte«, verkündet ein Anderer. Und ein Dritter ist sich sicher: »Das ist das Beste, was Wuppertal in den letzten Jahren passiert ist.« Fest steht: Die lange Zeit des Wartens ist vorbei. Neun Jahre von der anfänglichen Idee bis zur abschließenden Umsetzung haben ein Ergebnis hervorgebracht, das sich sehen lassen kann: Auf 22 Kilometern Länge, über 23 Brücken und vier große Viadukte, durch sechs Tunnel ist der Dr.-Werner-Jackstädt-Weg – so der offizielle Name der Nordbahntrasse – fast durchgehend benutzbar. So werden die Wuppertaler und ihre Gäste in Zukunft ihre Stadt von einer anderen Seite erleben.

Was das Herz vieler Trassenfans außerdem höher schlagen lassen dürfte: Achim Bartoschek, Deutschlands »Trassen-Papst«, hat unmittelbar vor der Eröffnung die Nordbahntrasse befahren und mit der Höchstwertung von »vier Rädern« bedacht. In seiner Lobrede bezeichnet er die Trasse als eines der »ambitioniertesten Bahntrassenwege Deutschlands«, die – so wörtlich – »Teil einer übergreifenden touristischen Vision für das Bergische Land« sei. Weitere Informationen finden Sie auf www.bahntrassenradeln.de.

Fotos: Rolf Dellenbusch

von Mario Schroeder